073. stille, schmerz und schokolade – mein erstes schweigeretreat
In dieser Folge erzähle ich von meinem ersten Schweigeretreat: sieben Tage Schweigen, Meditation und Stille. Ich teile, was überraschend schwer, was schön und was heilsam war – und warum Stille, Schmerz und Schokolade für mich mehr bewirkt haben als jedes Coaching-Seminar.
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Zusammenfassung der Folge: „Stille, Schmerz und Schokolade – mein erstes Schweigeretreat“
Sieben Tage Schweigen – kein Wort, kein Handy, kein Blickkontakt. In dieser Folge des Business, Intuition & More Podcasts erzähle ich, wie mich ein beruflicher Rückschlag zu einem Schweigeretreat geführt hat – und warum Stille für mich nichts mit Rückzug, sondern mit Klarheit zu tun hat. Nach einem missglückten Launch wollte ich herausfinden, was wirklich Priorität hat. Eine Kollegin meinte: „Mach doch ein Schweigeretreat.“ Ich lachte erst – und buchte dann. Beim Ankommen war ich nervös wie vor einem Wettkampf, obwohl es nichts zu gewinnen gab.
Die ersten Tage: Forschung nach innen
Die ersten zwei Tage waren wie ein Experiment. Essen ohne Worte, Nähe ohne Austausch, Aufgaben ohne Gespräch. Ich putzte den Waschraum, beobachtete meine Gedanken und spürte, wie mein Körper auf die Stille reagierte. Die Sitzmeditation schmerzte, doch mit jedem Tag legte sich die Unruhe. Schmerz wurde Lehrer, Stille wurde Begleiter. Was mich überraschte: Ich fühlte mich nie einsam. Im Gegenteil – das gemeinsame Schweigen verband uns stärker, als Worte es könnten. Ab Mitte Woche wurden meine Sinne unglaublich fein. Ich hörte jedes Schlucken, jede Bewegung, und beim Essen nahm ich jedes Detail wahr. Selbst das fühlte sich meditativ an.
Krise, Schokolade und der Wendepunkt
Erkenntnisse, die bleiben
In Stille, Schmerz und Schokolade – mein erstes Schweigeretreat teile ich, was ich gelernt habe: Dass Schweigen kein Entfliehen ist, sondern ein mutiger Weg nach innen. Dass Disziplin und Verzicht oft die Tür zu Freiheit öffnen. Und dass Beobachten – statt Reagieren – der Schlüssel zu Klarheit ist. Diese sieben Tage haben mich verändert. Sie haben gezeigt, dass Stille keine Leere ist, sondern der Moment, in dem das Wesentliche endlich hörbar wird.