068. warum resilienz kein angeborenes talent ist – und wie du sie über deine energie antrainierst

Resilienz ist kein angeborenes Talent, sondern lernbar. In dieser Folge erfährst du, warum Leidensfähigkeit Energie frisst, wie du echte Resilienz trainieren kannst und welche Strategien dir helfen, deine Energie bewusst zu steuern. Mit dabei: die Krug-Metapher, ein Resilienz-Test und ein 4-Wochen-Trainingsplan zur Steigerung deiner Resilienz.

 

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Den Resilienz-Fragebogen findest du hier zum Download. 

Zusammenfassung der Folge: „Warum Resilienz kein angeborenes Talent ist – und wie du sie über deine Energie antrainierst“

Resilienz ist nicht Härte

Viele Menschen glauben, Resilienz bedeute Härte: wenig Schlaf, endlos arbeiten, noch ein Projekt obendrauf. Doch das ist ein Missverständnis. Härte ist Starrheit – und sie bricht, wenn der Druck zu groß wird. Leidensfähigkeit wiederum bedeutet, weiterzumachen, auch wenn der eigene Energiespeicher längst leer ist. Beides frisst Energie und führt über kurz oder lang in Erschöpfung und Burnout.

Resilienz trainieren heisst Energie-Management

Resilienz dagegen ist Beweglichkeit. Sie bedeutet, Energie bewusst zu steuern – so wie Bambus, der sich im Sturm biegt, ohne zu brechen. Genau darum geht es in dieser Folge: Wie du erkennst, wann eine Situation wirklich deine volle Kraft braucht – und wann es klüger ist, zu stoppen, zu regenerieren oder Hilfe anzunehmen.

Warum wir ins Leidensmuster rutschen

Viele Menschen rutschen unbewusst ins Leidensmuster. Gründe sind zum Beispiel übermäßige Identifikation mit dem Job, starre Glaubenssätze wie „Mein Wert = meine Leistung“ oder die Suche nach kurzfristigen Belohnungen, die langfristig Energie rauben. Resilienz heißt dagegen: engagiert bleiben, aber Energie klug begrenzen.

Die Krug-Metapher für Energie

Ein zentrales Bild dieser Folge: der Krug voller Wasser. Dein Wasser ist deine Energie. Jeden Tag gießt du davon in viele Gläser – Familie, Arbeit, Partnerschaft, Freunde. Wenn du nicht regelmäßig nachfüllst, bleibt der Krug irgendwann leer. Resilienz bedeutet, bewusst zu priorisieren und auch das eigene Glas zu füllen.

Frühwarnsysteme erkennen

Damit du rechtzeitig reagieren kannst, brauchst du dein „Armaturenbrett“. Dazu gehören körperliche Symptome wie Schlafstörungen oder Heißhunger, psychische Signale wie Gereiztheit oder Zynismus und Verhaltensmuster wie abgesagte Pausen. Diese Warnlichter sind Einladungen, Energie zurückzuholen – mit kleinen, sofortigen Schritten.

Dein Resilienz-Test

Als Extra gibt es einen Resilienz-Test mit 20 Fragen, den du dir als PDF herunterladen kannst. Er zeigt dir, wie bewusst du schon mit deiner Energie umgehst – und wo du noch nachjustieren kannst.

Mini-Trainingsplan: so kannst du Resilienz trainieren

Zum Abschluss bekommst du einen Mini-Trainingsplan, der in vier Wochen einfache Routinen aufbaut: für dein Nervensystem, für Struktur im Alltag, für deinen Körper und für deine Beziehungen. Die wichtigste Regel: Miss nicht Perfektion, sondern Rückkehrgeschwindigkeit – wie schnell findest du nach einem Ausrutscher zurück in deine Energie?

Fazit

Diese Podcast-Folge zeigt: Resilienz ist lernbar. Sie macht dich nicht härter, sondern lebendiger, flexibler und stark durch bewusstes Energiemanagement.